Prävention

Vorbeugen ist besser als heilen

Einen wichtigen Schwerpunkt der Bildungs- und Erziehungsarbeit am Karolinen-Gymnasium stellt die Prävention dar. Dabei geht es um vorbeugende Maßnahmen im Rahmen der Suchtprävention (Alkohol, Tabak, Drogen, Medien-/Internetsucht) sowie der Gewalt- und Rassismusprävention. Unterschiedliche Projekte und AGs sollen dazu beitragen, Schülerinnen und Schülern den verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst und anderen zu vermitteln.

Seit Januar 2020 ist Frau Tanja Kränzle als Schulsozialarbeiterin am KG tätig.

Seit August 2010 verpflichtet sich die gesamte Schulgemeinschaft aktiv ein gutes Schulklima zu entwickeln und sich gegen jede Form der Diskriminierung einzusetzen.

Das Projekt ist 1-stündig im Stundenplan verankert. Die Lehrertandems erarbeiten mit den Klassen Strategien zur Stärkung der Persönlichkeit des Einzelnen und zur Festigung der sozialen Kompetenzen mit dem Ziel, eine gute Basis für effektives Lernen und Arbeiten zu schaffen.

Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen bewerben sich als Klassenpaten für jeweils eine 5. Klasse. Sie durchlaufen eine Ausbildung als Streitschlichter und begleiten ihre Klasse in und z.T. auch außerhalb der Schule und unterstützen und fördern deren Integrationsprozesse.

Projekt über zwei Tage zur „ganzheitlichen Gesundheitsförderung” in den 6. Klassen – ein integriertes Konzept zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung.

Die Medienscouts sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-13, die sich im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft kritisch mit der Nutzung moderner Medien und den damit verbundenen Gefahren, wie z.B. Cybermobbing und Sucht beschäftigen. Ihr Wissen geben die Medienscouts an Klassen und Eltern in Form von Vorträgen und Diskussionsrunden weiter.

An verschiedenen interaktiven Stationen informieren sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe über Risiken und Folgen des Tabak- und Alkoholkonsums. Dabei erhalten sie Entscheidungsgrundlagen und -hilfen, um ihr Genuss- und Konsumverhalten gesundheitsförderlich zu gestalten. Neben informativen Stationen werden die Jugendlichen in Rollenspielen und Diskussionen auch dazu angeregt, sich kritisch mit Vorbildern in Medien und Werbung auseinanderzusetzen und über Schutzmechanismen und Hilfsangebote zu reflektieren.

Die Mädchen und Jungen der 9. Klassen haben an diesem Vormittag die Möglichkeit, den Mitarbeitern der pro familia-Beratungsstelle Ludwigshafen ihre Fragen zu Sexualität, Partnerschaft und Verhütung offen zu stellen. Für beide Geschlechter stehen eigene Ansprechpartner bereit. Dadurch wird der Sexualkundeunterricht in Biologie sinnvoll ergänzt.

Unter Mitwirkung von Polizei, THW, Feuerwehr und Rettungsdiensten werden Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe an verschiedenen Stationen zur Sicherheit im Straßenverkehr sensibilisiert.